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Willkommen im Ortsteil Osterwitz der Stadtgemeinde Deutschlandsberg!

Osterwitz mit seiner weithin bekannten Wallfahrtskirche besitzt eine lange und wechselvolle Geschichte; im Rahmen der steiermĂ€rkischen Gemeindestrukturreform wurde die bis dahin selbstĂ€ndige Gemeinde Osterwitz am 1. JĂ€nner 2015 - zusammen mit den Gemeinden Kloster, Freiland, TrahĂŒtten, Bad Gams und Deutschlandsberg - zur Stadtgemeinde Deutschlandsberg vereinigt, Osterwitz bildet in dieser neuen Großgemeinde mit 11.300 Einwohnern einen Ortsteil.     

Das Zentrum von Osterwitz liegt auf 1.145 m Seehöhe, die FlĂ€che betrĂ€gt 45,26 kmÂČ auf 700 bis 1.800 m Seehöhe und beherbergt derzeit (Stand 1.1.2016) 142 Einwohner, die ĂŒberwiegend in der Land- und Forstwirtschaft tĂ€tig sind. Im 19. Jhdt. lag die Einwohnerzahl noch bei 400 - 500 Personen; es existierten zu dieser Zeit wesentlich mehr Bauernhöfe mit zahlreichem Gesinde und vielen Kindern, in den ausgedehnten WĂ€ldern lebten zusĂ€tzlich Köhler-, Pechbrenner- und Holzarbeiterfamilien.

Ein bedeutender Sohn von Osterwitz ist der auch heute noch international geschĂ€tzte Orientalist/Afrikanist und Sprachforscher Leo Simon Reinisch, der 1832 als fĂŒnftes von neun Kindern am Bauernhof vlg. Schober in Osterwitz geboren wurde.

Das Leben der Bewohner war frĂŒher sehr hart: Da Wald wenig Wert besaß und die kargen GrundflĂ€chen nur bescheidene Eigenversorgung zuließen, herrschte große Armut und zahlreiche Höfe mussten gegen Ende des 19. Jahrhunderts an die Herrschaft Liechtenstein verkauft werden.

Die heutigen Bauernhöfe und Forstwirtschaften in Osterwitz sind nach modernen Erfordernissen ausgebaut und werden fortschrittlich bewirtschaftet. Neben zeitgemĂ€ĂŸer Forstwirtschaft wird in der Landwirtschaft hauptsĂ€chlich Rinderzucht betrieben, wobei die meisten Höfe als Biobetriebe gefĂŒhrt werden. Styria Beef aus Osterwitz hat einen guten Ruf und Konsumenten aus ganz Österreich zĂ€hlen zu den Kunden der bĂ€uerlichen Selbstvermarkter. Neben Fleckvieh und Limousinrindern werden Schottische Hochlandrinder und auf einem der höher gelegenen Almbauernhöfe sogar tibetische Yaks gezĂŒchtet. Einige Bauern betreiben zusĂ€tzlich auch Damwild- und Fischzucht.

Als bedeutender Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugsziel verfĂŒgte Osterwitz ĂŒber Jahrhunderte auch ĂŒber eine bekannt gute Gastronomie. Seit 2013 gibt es im Ort leider keine Gastwirtschaft mehr;  Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen aber weiterhin auf der urigen AlmhĂŒtte "TrahĂŒtterhĂŒtte", in einem Privatquartier, im ehemaligen Pfarrhof sowie am Schoberhof ("Ferien am Bauernhof").

Das soziale und kulturelle Leben in Osterwitz ist rege, die Verkehrswege sind gut ausgebaut und stellen auch im Winter kein Problem dar.

Gut markierte Wanderwege fĂŒhren ĂŒber TĂ€ler und Höhen, durch WĂ€lder und Felder, zu interessanten Bach- und Felslandschaften, zu reicher Fauna und Flora. Gute Luft, klares Wasser, Ruhe statt Hektik, sind wesensbestimmende Faktoren einer abwechslungsreichen Höhenlandschaft und laden zu Erholung, zum WohlfĂŒhlen und zu Lebensfreude ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ĂŒber eine Eintragung ins GÄSTEBUCH!

ReisefĂŒhrer: http://de.wikivoyage.org/wiki/Osterwitz mit detaillierten Hinweisen zur Anreise
Details zu Osterwitz finden Sie auch unter: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Osterwitz

IMPRESSUM:
Homepage des Ortsteils Osterwitz der Stadtgemeinde Deutschlandsberg; fĂŒr den Inhalt verantwortlich: Dr. Gerfried Pongratz, E-Mail