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Willkommen in der Gemeinde Osterwitz!

Osterwitz mit seiner weithin bekannten Wallfahrtskirche besitzt eine lange und wechselvolle Geschichte - Zeiten der Blüte wechselten mit Zeiten des Niedergangs. Das Gemeindezentrum liegt auf 1.145m Seehöhe, die Gemeindefläche beträgt 45,26 km² auf 700 bis 1.800m Seehöhe.

Die Gemeinde beherbergt derzeit 151 Einwohner, die überwiegend in der Land- und Forstwirtschaft tätig sind. Im 19. Jhdt. lag die Einwohnerzahl noch bei 400 - 500 Personen; es existierten zu dieser Zeit wesentlich mehr Bauernhöfe mit zahlreichem Gesinde und vielen Kindern, in den ausgedehnten Wäldern lebten zusätzlich Köhler-, Pechbrenner- und Holzarbeiterfamilien.

Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform wird - aller Voraussicht nach - die Gemeinde Osterwitz ab 1. 1. 2015 mit den Gemeinden Kloster, Freiland, Trahütten, Bad Gams mit der Stadtgemeinde Deutschlandsberg vereinigt werden.    

Ein bedeutender Sohn der Gemeinde ist der auch heute noch international geschätzte Orientalist/Afrikanist und Sprachforscher Leo Simon Reinisch, der 1832 als fünftes von neun Kindern einer Bauernfamilie in Osterwitz geboren wurde.

Das Leben der Gemeindebewohner war früher sehr hart: Da Wald wenig Wert besaß und die kargen Grundflächen nur bescheidene Eigenversorgung zuließen, herrschte große Armut und zahlreiche Höfe mussten gegen Ende des 19. Jahrhunderts an die Herrschaft Liechtenstein verkauft werden.

Die heutigen Bauernhöfe und Forstwirtschaften in Osterwitz sind nach modernen Erfordernissen ausgebaut und werden fortschrittlich bewirtschaftet. Neben zeitgemäßer Forstwirtschaft wird in der Landwirtschaft hauptsächlich Rinderzucht betrieben, wobei die meisten Höfe als Biobetriebe geführt werden. Styria Beef aus Osterwitz hat einen guten Ruf und Konsumenten aus ganz Österreich zählen zu den Kunden der bäuerlichen Selbstvermarkter. Neben Fleckvieh und Limousinrindern werden Schottische Hochlandrinder und auf einem der höher gelegenen Almbauernhöfe sogar tibetische Yaks gezüchtet. Einige Bauern betreiben zusätzlich auch Damwild- und Fischzucht.

Als bedeutender Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugsziel verfügte Osterwitz über Jahrhunderte auch über eine bekannt gute Gastronomie. Seit 2013 gibt es im Ort leider keine Gastwirtschaft mehr;  Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen aber auf der urigen Almhütte "Trahütterhütte", in einem Privatquartier, im ehemaligen Pfarrhof sowie am Schoberhof ("Ferien am Bauernhof").

Das soziale und kulturelle Leben der Gemeinde ist rege, die Verkehrswege sind gut ausgebaut und stellen auch im Winter kein Problem dar.

Gut markierte Wanderwege führen über Täler und Höhen, durch Wälder und Felder, zu interessanten Bach- und Felslandschaften, zu reicher Fauna und Flora. Gute Luft, klares Wasser, Ruhe statt Hektik, sind wesensbestimmende Faktoren einer abwechslungsreichen Höhenlandschaft und laden zu Erholung, zum Wohlfühlen und zu Lebensfreude ein.

                        Wir freuen uns auf Ihren Besuch und über eine Eintragung ins GÄSTEBUCH!

                        Reiseführerhttp://de.wikivoyage.org/wiki/Osterwitz und detaillierte Hinweise zur Anreise
                        Details zur Gemeinde finden Sie auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Osterwitz

  

              IMPRESSUM: Homepage der Gemeinde Osterwitz; für den Inhalt verantwortlich: DI Dr. Gerfried Pongratz, pongratz@westnet.at